Three Months in – wenn der Alltag einkehrt (oder sollte)

Wie man unschwer dem Titel entnehmen kann, bin ich jetzt seit genau drei Monaten hier im wunderschönen Ecuador. Drei Monate – das klingt ganz schön lang, aber irgendwie weiß ich gar nicht wo die Zeit hin ist. Ich meine, natürlich ist unheimlich viel spannendes und tolles passiert in den letzten drei Monaten, aber irgendwie kommt es mir trotzdem so vor, als sei ich erst vor ein paar Tagen hierher gekommen, auch wenn das natürlich nicht stimmt, was man an unheimlich vielen Dingen erkennen kann. Zum Beispiel, dass man wirklich inzwischen von allen Schülern nur noch als „Teacher“ angesprochen wird, das heißt sie fragen nicht mehr woher man kommt und was man hier macht, nach drei Monaten ist es für sie logisch, dass wir zur Schule gehören (was mich mega freut!). Die Eltern von vielen Schülern kennen einen inzwischen auch, da die Kinder, besonders die ganz kleinen immer auf einen zeigen um den Eltern zu erklären, dass man die „Profe de ingles“ ist. Die Eltern sind auch wirklich alle super lieb und interessieren sich voll dafür, was man macht und stehen alle absolut dahinter, dass man mit den Kindern Englisch redet, was ich absolut toll finde! Außerdem haben wir in unserem Viertel, wie wir gestern Abend festgestellt haben, inzwischen eine Panaderia des Vertrauens, eine Papeleria des Vertrauens (haha danke an den täglichen Kopiergang), eine Farmacia des Vertrauens und ein asiatisches Restaurant des Vertrauens, da die einfach alle direkt die Straße runter bei uns sind. Also so langsam kenne ich mich hier aus (mein Orientierungssinn wird besser hehe) und auch das Bussystem haben Bianca und ich inzwischen durchschaut, ich kann uns inzwischen zum Salsakurs nach Mariscal navigieren und vieles mehr. Allerdings auch wenn es so klingt, als sei der Alltag bei uns eingekehrt so kann ich dies getrost verneinen. Aber das ist keineswegs etwas Schlechtes, ich mag es, dass man hier jeden Tag neue Sachen erlebt. Also das klingt jetzt vielleicht etwas komisch wenn ich das so sage, aber die neuen Stundenpläne, die es hier weiterhin regelmäßig gibt, halten mich schon auf Trab, da ich so oft an anderen Tagen dann die Klassen habe, dass ich gar nicht richtig in Routine komme, wann ich was für welche Klasse vorbereite. Außerdem haben wir in letzter Zeit sehr viel an den Wochenenden unternommen und etwas auch noch sehr Spannendes für das Projekt: Wir haben die ersten Kurzzeitfreiwilligen im Projekt! Unser Schulleiter hatte direkt am Anfang schon angekündigt, dass im Laufe des Jahres ein paar Kurzzeitfreiwillige kommen werden, die für meistens so einen bis zwei Monate dabei sein werden. Ja, die ersten die wir jetzt haben, heißen Tania und Patricia, sind 22 und 24 und kommen aus dem wunderschönen Madrid, was heißt, dass sie spanische Muttersprachler sind. Gut für uns, da wir jetzt deutlich mehr Spanisch reden, gut für sie, da sie im Vergleich zu uns einen viel leichteren Start ins Projekt hatten. Wenn ich daran denke, wie sehr ich die ersten Wochen in der Schule manchmal Probleme hatte, mich zu verständigen ist es schon fast frustrierend zu sehen, wie leicht das Ganze für die beiden war. Das ist aber keineswegs negativ gemeint, ich hätte es nicht anders gewollt, als es bei mir war, umso mehr freue ich mich inzwischen darüber, dass ich ganze Konversationen auf Spanisch führen kann und eigentlich fast alles verstehe, was irgendwie gesagt wird. Das ist eins der Highlights für mich zurzeit, daher bin ich super happy darüber wie alles gelaufen ist. Trotzdem war es am ersten Tag mit den spanischen Kurzzeitfreiwilligen kurz ein bisschen frustrierend zu sehen, dass sie sogar eine ganze Schulhausführung bekommen haben, die wir nicht bekommen haben, was ich persönlich aber dem Fakt zuordne, dass wir eben am Anfang vom Schuljahr gekommen sind, wo sowieso für die Lehrer und Schulleitung alles immer stressig ist. Insgesamt freue ich mich aber total darüber, dass die beiden da sind, sie sind super nett und haben auch ziemlich coole Aufgaben im Projekt bekommen. Sie helfen auch in der Abteilung Englisch aus, bei Bianca sind sie 9 Stunden die Woche bei den ganz Kleinen von 4-5 Jahren dabei, da die Gruppen recht groß sind und es daher recht nützlich ist, eine zweite Person dabei zu haben. Bei mir ist nur Tania zwei Stunden die Woche bei meinen siebten Klassen dabei, einfach da es bei ihnen manchmal ein bisschen anspruchsvoller ist, Ruhe in die Klasse zu bekommen im Vergleich zu den anderen Klassen. Ansonsten sind die beiden eher dafür zuständig, Videos für die total coole Internetseite von INEPE zu machen, falls ihr Lust habt, könnt ihr ja mal die Facebookseite oder so von ihnen auschecken, die ist wirklich sehr cool: Unidad Educativa INEPE.

Ansonsten läuft in der Schule alles super wie immer, mir macht es wirklich Spaß dort zu arbeiten und ich liebe jedes einzelne Kind in meinen Klassen, auch wenn manche natürlich mehr für Englisch motiviert sind als andere, so hat doch jedes Kind hier so interessante Seiten, dass ich es manchmal gar nicht fassen kann! Vor allem kann ich mich inzwischen auch endlich richtig auf Spanisch mit ihnen unterhalten (In den Stunden natürlich nur auf Englisch haha). Ich habe ja vielleicht schonmal erwähnt, dass es anspruchsvoller ist als gedacht, hier gleichaltrige Leute zu finden, da viele Leute hier einfach schon viel früher eine Familie haben, als wir das von Deutschland kennen. Aber inzwischen haben wir zumindest ein paar in unserem Alter gefunden, das ist ganz cool! Auch den Salsakurs haben wir endlich geschafft, dass macht wirklich super Spaß!

Vor zwei Wochen waren wir dann mit 5 anderen Freiwilligen an der Küste in einer kleinen Ortschaft namens Montanita. Montanita ist sehr touristisch geprägt, es gibt unheimlich viele Restaurants und ein richtig gutes Nachtleben direkt am Strand. Es war wirklich wunderschön dort, auch wenn es nicht wirklich sonnig war die meisten Tage, eigentlich hat es durchgehend so ganz leicht genieselt, aber das war auch wirklich okay. Wir waren in einem ganz süßen Hostel, der Mann der dort gearbeitet hat, war auch wirklich fürsorglich und hat die ganze Zeit wissen wollen ob bei uns alles okay ist. Tagsüber waren wir meistens im Meer schwimmen und haben einfach ein bisschen durch die Ortschaft und die Läden dort gestreift und abends waren wir meistens noch ein bisschen unterwegs, in Lokalen und am Strand. Es war wirklich einfach schön und auch wie Urlaub, was auch nicht schlecht war, mal aus dem Projekt wirklich für mehr als ein Wochenende rauszukommen, auch wenn es natürlich super Spaß macht. Und letztes Wochenende waren wir in Ibarra, um Alicia und Paula in ihrem Projekt zu besuchen. Die beiden arbeiten in einem Naturpark, namens „Parque Bambu“. Der Park ist wirklich wunderschön und riesig, wir haben auch noch nicht alles gesehen, da es circa zwei Stunden dauert, um über das ganze Gelände zu laufen, aber das werden wir auf jeden Fall nächstes Mal dann noch machen! Von der Natur war ich schon auf der Busfahrt begeistert, es überrascht mich jedes Mal aufs Neue, wie schnell sich die Natur verändert, wenn man aus Quito herauskommt, nur eine Stunde von Quito entfernt sieht es schon total anders aus und als wir an der Küste waren, kam es mir so vor, als seien wir komplett in einem anderen Land, da plötzlich keine Berge da waren (die ich auch recht schnell vermisst habe) und es einfach ganz anders aussah! Und in Ibarra war einfach die Natur beeindruckend, denn Ibarra ist ja ein Stück nördlich, eigentlich sehr nah bei Otavalo. Es ist auch in den Anden, wie Quito auch, allerdings ist dort natürlich viel mehr Natur, wir sind Ewigkeiten einfach nur Serpentinenstraßen rauf und runter gefahren, bei den Fahrstilen der Busfahrer macht das mal mehr, mal minder viel Spaß, aber es war wirklich toll die ganze Natur zu sehen, vorallem da immer sehr kitschige spanische Musik in den Bussen läuft, was die Natur nochmal mehr in Szene setzt. Jedenfalls haben Bianca und ich immer sehr viel Spaß auf Busfahrten. In Ibarra haben wir dann erstmal das Freiwilligenhaus angeschaut, in dem Paula und Alicia wohnen, es ist wirklich cool, komplett aus Bambus gebaut und sehr Campingmäßig! Also wirklich anders und super cool – etwas schade, dass nur Paula und Alicia dort wohnen, es hätte auf jeden Fall viel mehr Kapazitäten als für nur zwei Freiwillige, aber ich hoffe, dass das Projekt in den nächsten Jahren wieder ein bisschen mehr auflebt und mehr Freiwillige dorthin kommen werden, um im Park und im Hostel auszuhelfen – das Projekt hat mega viel Potenzial, bei dem Paula und Alicia (Bianca und ich waren schließlich nur einen Tag dort und können das daher nicht so gut einschätzen) auf jeden Fall auch das Gefühl haben, dass es nicht ausreichend genutzt wird, besonders da auch nie sonderlich viele Gäste im Hostel zu sein scheinen, schade, denn die Natur ist wirklich beeindruckend! Die beiden wohnen in dem Park nur mit dem Parkbesitzer Pete, ein Belgier, der auch das Hostel betreibt.

Nachdem wir uns ein bisschen im Haus umgeschaut hatten, bestellte uns Pete netterweise eine Camionetta, das sind Autos mit Ladefläche hinten, auf der man auch sitzen kann, um uns auf einen Berg in der Nähe zu fahren, da wir den Berg dann zu viert herunterlaufen wollten. Auf diesem Ausflug konnten Bianca und ich dann auch endlich mal unsere coolen Sonnenkappen zum Einsatz bringen und es war auch wirklich super cool, hinten auf er Ladefläche der Camionetta den Berg hochzusausen und danach wieder runterzulaufen, auch wenn wir mehrmals von Moskitos überfallen wurden – also darum beneide ich die anderen in ihren Projekten wirklich nicht, ich bin da schon sehr glücklich darüber, dass es in Quito so gut wie überhaupt keine Insekten gibt, da Quito so hoch liegt. In Montanita wurde ich ja im Gegensatz zu Bianca absolut von den Moskitos verschont, in Ibarra hatte ich leider nicht so viel Glück, meine ganzen Hände und Beine sind verstochen, aber naja da muss man durch, immerhin hat es ja wie schon gesagt in Quito keine. Die einzigen Tiere mit denen man hier leben muss, sind die vielen Hunde, aber die sind alle so süß, dass ich sie sowieso am liebsten mit heimnehmen würde, also von demher!

Nachdem wir den Berg geschafft hatten, gingen wir traditionell essen und dann kam mein absolutes Highlight des Tages, abends machten wir Brot im Holzofen, was Alicia und Paula jeden zweiten Tag machen. Brot, herrliches Brot! Also das essen in meiner Gastfamilie schmeckt mir ja wirklich gut, da gibt es überhaupt keinen Grund sich zu beklagen, aber so richtig gutes deutsches Brot ist doch auch mal wieder nicht schlecht. Daher haben Bianca und ich gestern auch in unserer Gastfamilie selber Brot gebacken (die Gastfamilie fand es wohl sehr lecker, waren jedoch sehr verwirrt, als wir ihnen gesagt haben, dass sie Butter und Salz drauf machen sollen!). Abends haben wir noch Karten gespielt und sind dann einfach irgendwann schlafen gegangen. Am nächsten Tag mussten Bianca und ich uns leider relativ schnell nach dem Frühstück wieder auf den Heimweg machen, da wir von EL Limonal (der Ortschaft von Paula und Alicia) bis nach Ibarra 1 ½ Stunden brauchten, von Ibarra nach Quito 3 und durch Quito durch nochmal 2 und am nächsten Tag ja wieder arbeiten mussten. Die Heimfahrt verlief unspektakulär, war durch die tolle Musik in den Bussen wieder sehr sentimental, sodass Bianca und ich halb lachend, halb weinend (vor Freude natürlich) die Berge aus dem Busfenster beobachteten.

Allerdings hier mal meine persönliche Ansicht zu einem der Probleme die es ohne Frage in diesem doch so wunderschönen Land gibt. Auf die Armut bin ich ja schonmal ein bisschen eingegangen, das werde ich vielleicht auch noch mal machen, wenn ich hier ein bisschen länger bin. Aber das andere Problem, das mir jetzt besonders in Ibarra und Quito im Vergleich aufgefallen ist, ist die Umwelt. Natürlich habe ich nicht unglaublich viel Ahnung von irgendwas, was die Umwelt angeht, aber so gewisse Eindrücke bekommt man eben trotzdem jeden Tag, wenn man hier lebt. In Deutschland in der Schule lernt man ja doch recht viel über die Umwelt und zumindest ich habe das Gefühl dafür ein wenig sensibilisiert zu sein. Zum Beispiel ist es bei uns zumindest, in dem Dorf und der Stadt in der ich in Deutschland lebe, etwas selbstverständliches, das es an jeder Straßenecke Mülleimer hat und eigentlich zumindest die meisten Leute ihren Müll eben doch in Mülleimer schmeißen (natürlich nicht alle, auch Pforzheim ist keine Vorzeigestadt der Sauberkeit). Hier in Quito sieht man einfach nicht viele Mülleimer und Müll liegt überall auf den Straßen rum – wahrscheinlich auch einer der Grunde warum die Straßenhunde überall rumsitzen, sie ernähren sich eben von dem Müll der überall rumliegt. Auch ganze Müllsäcke liegen teilweise gestapelt an den Straßenecken oder eben einfach so Plastiktüten, Verpackungen, Essensreste und so vieles mehr. So weit so gut, es ist eine riesige Großstadt, dass es nicht absolut sauber ist, ist ja irgendwie verständlich. Aber selbst in der Schule ist es immer dreckig, viele der Schüler schmeißen den Müll einfach auf den Boden oder lassen Verpackungen von ihrem Essen einfach rumstehen (hier ist sowieso alles immer tausendmal in Plastik verpackt, das tut mir manchmal beim Einkaufen schon weh – Bianca und ich nehmen auch immer selber Stofftaschen mit, damit zumindest unsere Einkäufe nicht immer sofort in Plastiktüten verpackt werden, auch wenn wir da immer mehr als komisch angeschaut werden!). Das ist jedoch keineswegs abwertend gemeint gegen die Bewohner hier oder irgendwas, es ist einfach nur ein Problem hier, das ich ansprechen möchte. Ich denke, dass viele von den Kindern es einfach nicht besser wissen und es eben auch nicht zuhause beigebracht bekommen, den Müll wegzuschmeißen, wenn die Eltern es selber nicht besser wissen, wie das hier bei manchen Themen eben der Fall ist (ist in Deutschland bei manchen Themen ja auch nicht anders, hier fällt es mir nur nochmal mehr auf). In der Schule wird schon versucht, die Kinder dafür zu sensibilisieren, was ich super finde, zum Beispiel werden sogar Blätter recycelt und danach für Chornoten zum Beispiel benutzt, das ist schon mal ein super Anfang. Oder auch etwas anderes, die Autos und Busse hier verschmutzen die Luft wie ich ja schon mehrmals in anderen Blogeinträgen erwähnt habe auch unglaublich! Die Abgaswolken die hinten aus Bussen rauskommen sind oft wirklich schwarz und wir müssen auch regelmäßig noch husten wenn Busse an uns vorbeifahren, auch wenn sich das schon deutlich verbessert hat! Das Problem ist auch, dass Autos und Busse einfach oft den Motor anlassen, selbst wenn sie nur irgendwo stehen! Aber naja, dagegen kann ich persönlich ja leider nichts tun, es ist nur ein Thema das mich beschäftigt! Oder etwas anderes, was mich in „El Limonal“ sehr traurig gemacht hat, als Paula und Alicia das erzählt haben: Die beiden arbeiten ja wie oben erwähnt in einem Naturpark, der wirklich ein Paradies ist. Drum herum sind auch wunderschöne große Berge, mit Gras bewachsen, die einfach toll aussehen, bis man das erzählt bekommt: Eigentlich wachsen auf den Bergen Bäume, die ganzen Berge runter, sodass sie total bewaldet aussiehen. Und in der Tat auf der Fahrt nach Ibarra sind Bianca und ich an ein paar solchen Bergen vorbeigefahren – die meisten hatten jedoch nur Gras darauf. Aber das ist nicht wie man denkt natürlicherweise so. Nein, diese Berge, auf denen keine Bäume mehr wachsen wurden alle gerodet. Und sobald man das weiß, sehen die Berge schon gar nicht mehr ganz so grün und schön aus wie davor, besonders wenn man sie mit den Bergen vergleicht, auf denen wunderschöne Bäume stehen, im Vergleich zu denen sehen die anderen Berge unheimlich kahl aus. Warum man das macht? Das haben wir uns dann auch gefragt, natürlich kommt einem zuerst in den Kopf, dass es bestimmt aus Naturgründen war, dass es schlecht für die Ortschaften drunter war oder ähnliches, dass es zu Bergrutschen kam oder keine Ahnung was (wie gesagt habe ich nicht sonderlich viel Ahnung davon). Dem ist jedoch zumindest auch laut Pete nicht der Fall, die Rodungen sind eher schlecht für die Umwelt, was ja auch durchaus Sinn macht! Wenn die ganze Natur auf einem Berg abgebrannt wird, kann das ja eigentlich nur schlecht sein, besonders wenn man es mit dem wunderschönen Paradies von Park vergleicht, den Pete sich über die letzten 30 Jahre mühsam aufgebaut hat und man dann sieht, wie so ein ganzer Berg innerhalb einer Stunde abgebrannt werden kann, sodass dort nichts mehr bleibt. Im Gegenteil: Durch die gerodeten Berge kommt es vermehrt zu Erosion, die man auch auf unserer Wanderung den Berg runter sehen konnte. So etwas finde ich unheimlich schade und ich würde so gerne dazu beitragen, diese so tollen und verständnisvollen Menschen in diesem Land hier dafür zu sensibilisieren, dass Plastik nicht gut für die Umwelt ist, Bäume dafür aber schon! Ich kann mir nur vorstellen, wie frustrierend es für Pete sein muss, zu sehen wie da Berge abgebrannt werden, während er jeden Tag in seinem Park arbeitet um die Natur zu erhalten! Aber ich bin mir sicher, dass auch hier bald das Verständnis für die Umwelt noch viel stärker wird, schließlich hat dieses Land so viel verschiedene Natur zu bieten, es ist geradezu ein Paradies hier!

Die letzte Schulwoche war wieder gut, mir macht es wirklich super Spaß und ich liebe meine Klassen, die beiden spanischen Freiwilligen scheinen mit ihren Aufgaben auch happy zu sein und es ist auch echt cool sich mit den beiden zu unterhalten, an Weihnachten werden sie weiter nach Mexico fliegen, um dort noch zu reisen und danach nach Costa Rica um dort zu arbeiten, ich bin auch sehr gespannt darauf zu hören, was sie noch so erzählen werden. Meine Ziele für die nächste Woche sind, endlich mal wieder Briefe auf die Post zu bringen, mich noch weiter mit den Gleichaltrigen zu unterhalten die wir endlich gefunden haben und nächstes Wochenende bleiben wir wohl nochmal ein bisschen in Quito, wir wollen am Samstag aber einen Tagesausflug machen und Sonntag will ich nochmal mit Freunden skypen, wenn man schonmal ein Wochenende zuhause ist! Gestern haben wir wie schon erwähnt ja Brot gebacken und endlich mal einiges Schulzeug sortiert was bitter nötig war und abends waren wir mit unserer Gasttante und unserem Gastonkel (Lilly und Patricio) und den beiden Spanierinnen im Theater, in das wir eh schon immer mal reinwollten. Es war eine japanische Tanzgruppe da, das war echt interessant und beeindruckend und süß zu sehen, wie sehr Lilly bei solchen Dingen aufgeht! Heute wollen wir mal mit unserem Hund Gassi gehen, da er viel zu wenig Auslauf hat und ansonsten einen entspannten Tag machen. In der Weihnachtszeit haben wir nämlich einiges vor, ich freue mich schon auf die Weihnachtsfeiern in der Schule, bei der anscheinend alle Klassenstufen tanzen werden und der Chor (in dem Bianca und ich ja sind) singen wird. Dann wollen wir Anfang Dezember für ein Wochenende nach Banos, da kann man verschiedene Sachen machen, zum Beispiel Bungee Jumping oder riesige Schaukeln und vieles mehr, darauf freue ich mich schon total! Ansonsten wollen wir bald auf einen der Vulkane, in ein Museum und an heiße Quellen!

Also viele Grüße aus Quito, ich melde mich irgendwann mal wieder!


Ein Gedanke zu “Three Months in – wenn der Alltag einkehrt (oder sollte)

  1. Alles habe ich nicht gelesen aber seine Gedanken aufschreiben ist immer gut macht den Köpf frei und Platz für Neues und so vergisst man auch nichts .

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