Von Unwissenheit, Plastikflaschen, Skorpionen, Gasöfen und der Kunst das alles nicht zu ernst zu nehmen

Nach einigen sehr ereignisreichen Wochen dachte ich, ich melde mich auch mal wieder. Auch wenn der Titel vielleicht etwas merkwürdig klingt, so kann ich doch sagen, dass es mir immer noch sehr gut geht und Alltag sich auch nach 7 ½ Monaten noch nicht eingekehrt hat, auch wenn das vielleicht schwer zu glauben sein mag. Es ist nämlich einiges passiert seit dem letzten Mal als ich mich gemeldet habe.

  1. Wir hatten Besuch – und zwar jede Menge. Also nicht wirklich für uns bestimmter Besuch, der kommt erst nächste Woche (mein großes Brüderlein kommt mich besuchen) und Biancas ganze Familie wird im Juli hier auf der Matte stehen. Nein, der Besuch der da war hat unsere Gastfamilie besucht. Das war zum einen Miriam, die allererste deutsche Freiwillige von KulturLife (unserer deutschen Organisation) die jemals hier war und dann Gabriel, der letztes Jahr hier war und der mit unserer Gastschwester zusammen ist. Beide waren unheimlich witzig und ich kann mir bei beiden auch ganz genau vorstellen wie sie damals im INEPE waren, auch wenn die beiden ja viel weniger Klassen als ich hatten, da das alles damals noch ein bisschen anders geregelt war.
  2. Wir waren mit unserer ganzen Gastfamilie plus Miri plus Gabriel am Strand. Ja, am Strand, endlich haben wir es mal wieder an den Strand geschafft, hat auch lange genug gedauert… Diesmal waren wir aber an einem ganz speziellen Strand, unsere Gastfamilie reist nämlich mit Style. Wir waren in „Same“, das ist in der Region Esmeraldas an der Küste und Same ist eine der berühmten eingezäunten Wohngemeinden, von denen es hier immer mal wieder, auch in Quito, welche hat. Das bedeutet, dass man da an einem Wärter und Toren vorbeimuss, um überhaupt reinzukommen. Da wir eine Ferienwohnung über das Wochenende dort gemietet hatten, war das kein Problem, aber es war schon eine sehr andere Welt als in der, in der wir hier wohnen. Große, weiße, sehr deutsch aussehende Häuser teilweise mit Pool auf dem Dach. Ein ganz schöner Gegensatz zu manchen Häusern hier mit Wellblechdächern, Holztüren mit Vorhängeschlössern die man eintreten könnte oder ähnlichem.
  3. Wir haben zum ersten Mal miterlebt, dass etwas aufgrund der hier eher locker gesehenen Pünktlichkeit (das bedeutet, dass jeder immer und überall zu spät kommt) fast nicht geklappt hätte. Das hat mich geschockt, da bisher auch wenn jeder irgendwie zu seinem eigenen Tempo gekommen ist, doch irgendwie alles geklappt hat. Als wir jedoch nach dem Strandwochenende Miri an den Flughafen bringen wollten, waren wir ein bisschen zu spät dran – wie immer halt, hätten dadurch aber fast ihren Flug verpasst! Da war ich wirklich froh, dass das nochmal gut gegangen ist. Und Bianca und ich haben schon beschlossen, dass wir an unserem Abflugtermin etwas überpünktlich sein werden, haha.
  4. Ich habe Bekanntschaft mit einem Skorpion gemacht und nicht (wie man vielleicht denkt) im Dschungel sondern bei uns in der Schule. Das mag vielleicht nicht so komisch klingen, jedoch wohnen wir in Quito auf fast 3000 Meter Höhe und generell sieht man hier eigentlich überhaupt keine Insekten. Deswegen war ich etwas verwirrt, als mitten in meiner Unterrichtsstunde mit den 11ern plötzlich manche Schüler angefangen haben zu kreischen. Sie haben irgendwas Undeutliches gerufen und ich, verwirrt und manchmal nicht die schnellste, habe es nicht sofort gerafft, bis einer der Schüler vorgerannt gekommen ist und mich von der Tafel weggezogen hat. Da habe ich dann auch den Grund für die Aufregung der Schüler bemerkt, ein schwarzer Skorpion, der recht knapp neben meinem Schuh auf dem Boden saß. Aber nichts passiert, das arme Tier wurde von anderen Lehrern evakuiert, aber Unterricht konnte ich den Rest der Stunde dann wegen der aufgeregten Schüler vergessen, haha.
  5. Bianca und ich haben mal wieder Plätzchen gebacken, beziehungsweise eher versucht Plätzchen zu backen. Ungefähr eine Ofenladung haben wir dann auch geschafft, bis unser innigst geliebter Gasofen wohl keine Lust mehr auf uns hatte und lieber in Flammen aufgegangen ist. Keine Sorge, ich schreibe das nicht, um Panik auszulösen, sowohl Bianca als auch mir geht es super gut, nur dem Gasofen nicht so sehr. Aber war kein Problem, die Feuerwehr ist superschnell zur Stelle gewesen und wir haben inzwischen auch einen neuen Gasofen. Ojala, dass nichts Schlimmeres passiert ist.
  6. Sowohl Gabriel als auch Miri sind inzwischen wieder im wunderschönen Deutschland. Miri war nur 10 Tage zu Besuch, Gabriel zwar 6 Wochen aber die sind schneller als gedacht auch schon wieder um. Komisch, wenn die ganze Zeit Leute so kommen und gehen, auch Hippolyto, der belgische Freiwillige muss sich nächste Woche schon wieder verabschieden, drei Monate sind gar nicht so lange wie man denkt. Ich meine, wir sind jetzt auch schon mehr als 7 Monate hier und einerseits kommt es mir so vor, als sei die Zeit bisher mit einem Fingerschnipsen vergangen, andererseits ist schon so viel passiert in der Zeit, dass es mir wie eine Ewigkeit her vorkommt, dass ich mein Abizeugnis überreicht bekommen habe… Apropos Abi, so langsam fangen sich auch die Pläne für danach an zu konkretisieren, sowohl bei Bianca als auch bei mir. Vielleicht verschlägt es uns sogar in die gleiche Stadt zum Studieren, das würde mich freuen. Bianca wird wie es aussieht Lehramt für Spanisch und Musik studieren (in Köln, wo sie ja herkommt) – passt auch ziemlich gut zu ihr denke ich. Und mich zieht es in Richtung Rettungsingenieurswesen bisher oder ähnliches und wie der Zufall es will, gibt es den Studiengang nur an zwei Standorten – Hamburg und Köln. Also mal sehen, was die Zeit so bringt, leg mich in letzter Zeit ungern auf Sachen fest.
  7. Ostern ist ja auch schon wieder um, dieses Jahr leider ohne Schokohasen und Ostereier suchen, bemalt habe ich sie mit meiner kleinen Gastcousine aber zumindest. Dafür gab es jede Menge anderer neuer und interessanter Traditionen, z.B. das typische Osteressen die „Fanesca“, das ist eine Fischsuppe mit 9 verschiedenen „Granolas“ darin, bin mir ehrlich gesagt nicht sicher, was das Wort für eine deutsche Übersetzung besitzt. Da ich nicht so der größte Fischfan (jahrelanges Vegetarierdasein in Deutschland) bin, wird es wohl nicht mein Lieblingsessen, war aber sehr interessant. Dann waren wir am Karfreitag auf einer Prozession, die hier in Quito ziemlich groß gehalten werden. An so einer Prozession laufen ganz viele Leute mit, ist ein bisschen wie ein Umzug und haben lange Gewänder an, die auch ihre Gesichter komplett verdecken und manche tragen sogar Eisenketten an den Füßen, laufen barfuß oder tragen große Holzkreuze auf den Schultern. Für Außenstehende mag das merkwürdig wirken, ist hier aber wohl eine Art, Jesus um Vergebung für begangene Sünden zu bitten, also entscheiden sich manche Leute, die gesündigt haben, dazu, bei so einer Prozession mitzulaufen. Es war auf jeden Fall sehr interessant, auch wenn ich nicht weiß, ob ich mich selber damit bestrafen wöllte barfuß ein Holzkreuz auf dem Rücken zu tragen, aber jedem das seine.
  8. Manchmal in letzter Zeit passieren uns Sachen, die ein bisschen doof laufen, bei denen wir aber wie auch immer (ich glaube wir haben einen Schutzengel) immer komplett unbeschadet rauskommen. So etwas war zum Beispiel der Gasofen, oder dass wir fast den Flieger von Miri verpasst hätten, oder der Skorpion im Klassenzimmer. Noch so ein Erlebnis hatten wir letztens, als wir nach der Osterprozession mit dem Bus heimfahren wollten, aber durch eine Straßensperrung in eine andere Ecke von Quito gekommen sind, die ich nicht als die beste bezeichnen würde. Aber keine Sorge, uns ist nichts Schlimmes passiert. Nur, als wir die Straße überquert haben, sind wir an einem Mann vorbeigelaufen, den ich aber ehrlich gesagt gar nicht realisiert hatte, bis er mir plötzlich eine Plastikflasche auf den Kopf geschlagen hat. Warum hat er das gemacht? Mhh, darüber haben Bianca und ich danach auch gerätselt, schließlich schlägt man normalerweise nicht einfach jemandem zur Begrüßung eine Plastikflasche auf den Kopf und ruft ihm Beleidigungen hinterher. Wir sind zu dem Schluss gekommen, dass es wahrscheinlich an einem „Gringa“- Aussehen lag, dass ja sowieso manchmal bessere, manchmal schlechtere Reaktionen bei Leuten auf der Straße hervorruft. Trotzdem kann ich mich, als Person die nie Rassismus oder Diskriminierung ausgesetzt war, nicht mit dem Gedanken anfreunden, dass Leute andere Leute einfach nur aufgrund ihres Aussehens als besser oder schlechter befinden und dementsprechend entweder mögen oder eben nicht, auch wenn das ja in der Geschichte der Menschheit leider kein Einzelfall ist. Aber gut, ich hoffe der Mann hatte noch einen schönen Tag, ich nach einem paarstündigen Kopfzerbrechen nämlich schon.
  9. Im Inepe mit meinen Klassen läuft es immer noch echt gut, habe mich inzwischen an alle meine Klassen super gewöhnt und ich glaube die Schüler sich auch an mich, wobei jetzt mitten im zweiten Halbjahr erstaunlicherweise noch ein paar neue dazu gekommen sind, zu meinem Schrecken nochmal ein neues Paar Zwillinge, dabei habe ich eh schon in so gut wie jeder Klasse welche, was mich bis zum Halbjahr immer noch zutiefst verwirrt hatte. Inzwischen weiß ich, von welchem Kind es einen Doppelgänger gibt, einer süßer als der andere… Bei uns war jetzt auch der ecuadoriansche Tag des Lehrers, wofür mir sehr viele Klassen eine Karte gebastelt oder Traumfänger, Süßigkeiten etc. geschenkt haben, das hat mich sehr gefreut. Ich weiß wirklich nicht, wie ich die Schüler im August hier in Quito lassen soll, wenn ich gehe, am liebsten würde ich sie alle mitnehmen.
  10. Ich frage mich in letzter Zeit immer häufiger, was für ein Bild ich von dem Land und der Schule hatte, bevor ich nach Ecuador gekommen bin. Ehrlich gesagt kann ich aber keins festmachen, auch wenn ich mir sicher bin, dass ich davor zumindest in manchen Aspekten eins hatte. Denn ich bin der festen Überzeugung, dass es absolut menschlich ist, sich ein Bild von Sachen zu machen, auch wenn man vielleicht gar keine Ahnung davon hat, einfach damit das Unbekannte nicht mehr so gruselig wirkt, da man dann ja ein Bild davon hat. Deswegen bin ich fast enttäuscht, dass ich mich nicht an mein Bild von davor erinnern kann, auch wenn das wahrscheinlich etwas Gutes ist, da ich jetzt ja die Kultur zumindest ein bisschen kennengelernt habe und so ein paar Einblicke habe.Und was mich schockiert, beziehungsweise eigentlich nicht, da es ja normal und in Deutschland in manchen Aspekten auch nicht anders ist, ist was für ein Bild manche von den Leuten, die ich hier kennengelernt habe, von Deutschland oder Europa oder anderen Ländern generell haben. Ich habe ja schonmal erwähnt, dass die meisten meiner Schüler noch nie aus Ecuador draußen waren und manche vielleicht auch niemals in ein anderes Land kommen werden, woher sollten sie dann auch ein korrektes Bild von anderen Kulturen haben? In dem Aspekt bin ich wirklich froh, ihnen ein bisschen was von meiner Kultur und von Deutschland erzählen und zeigen zu können, damit zumindest diese Kinder dann vielleicht ein anderes Bild bekommen.Eine Person hier, zu der ich einen sehr engen Draht habe, ist zum Beispiel der absolut festen Überzeugung, dass mehr als 80% in Deutschland blond und blauäugig sind, was nicht der Wahrheit entspricht. Aber als ich versucht habe, dies zu erläutern, baute diese Person darauf, dass eben 80% der Freiwilligen, die bisher hier waren blond und blauäugig sind, wobei ich dem aus deutscher Sicht auch nicht zustimmen würde, da viele der Haare aus meinen Augen heraus doch eher braun als blond waren und die Augen eben auch nicht bei allen blau. Aber da hier eben mit ein paar Ausnahmen alle schwarze Haare und dunkle Augen haben, ist für zumindest diese Person halt auch alles was nicht schwarz ist auch gleich blond. Aber das finde ich ja auch verständlich, ich fand es eben nur schade, dass diese Person so sehr auf der eigenen Meinung beruht hat, obwohl da eine Person aus genau dem betroffenen Land vor ihr stand und das verneint hat. Allerdings hat es aber eben wahrscheinlich auch nicht geholfen, dass ich eben blonde Haare und blaue Augen habe, also aus seiner Sicht eben eine der 80% war… Doof gelaufen, aber ich glaube ich habe mir im letzten halben Jahr zumindest in manchen Situationen, die Eigenschaft angeeignet, sich manche Sachen nicht so zu Herzen zu nehmen, da es oft gar nicht um einen speziell geht, und die Sachen dann eben nicht zu ernst zu nehmen.
  11. Bei uns in der Schule geht ab nächste Woche ein Fußballturnier los, bei der die ganzen Klassen gegeneinander und auch gegen das Lehrerteam spielen (nachdem ich das Einweihungsspiel gestern gesehen habe, bereue ich es ein bisschen mich für das Lehrerteam eingetragen zu haben – ich werde mich ein bisschen blamieren, aber gut!). Für dieses Turnier gab es gestern, am „Dia de las Maestras“ eine Einweihungsfeier die die Schüler organisiert haben. Die Feier war super süß, es wurde wie immer einmarschiert und die Nationalhymne zu Beginn gesungen, dann gab es Präsentationen der Bands der Oberstufe und danach haben einige der Klassen noch Tänze aufgeführt, es war wirklich cool. Ich freue mich schon auf das Turnier, das hier wohl ein bisschen mit zur Schulphilosophie gehören zu scheint, so sehr wie sich alle hineinsteigern. Also hier schonmal eine offizielle Entschuldigung an die Lehrer, dass ich ihren Sieg zerstören werde – hätte ich gewusst wie gut die Schüler Fußball spielen, hätte ich auf meinen Platz im Team verzichtet 😀
  12. Wir waren mal wieder Martin in Otavalo besuchen, das war cool, vor allem da wir schon seit November nicht mehr in Otavalo waren. Zwar waren wir im Prinzip nur für eine Nacht in seiner Gemeinde, aber das allein hat sich schon gelohnt, denn auch seine derzeitige Gastfamilie (er wechselt sie ja alle 5 Wochen) scheint super süß zu sein, auch wenn es aufgrund der Kulturunterschiede manchmal ein bisschen irritierend ist zu hören, wenn der 17-jährige Gastbruder, der ja dementsprechend mehr als 3 Jahre jünger als Martin ist, schon ein Baby hat. Aber es ist eben eine andere Lebensweise dort als bei uns im fernen Deutschland. Jedenfalls haben wir mit der Gastmutter wunderschöne indigene Ohrringe gebastelt und waren am nächsten Morgen noch gut auf dem Mercardo Artesanal in Otavalo einkaufen – Alpakajacken, einen Stein auf dem man Musik machen kann, Ohrringe und so weiter. Es war ein schöner Wochenendausflug.
  13. Ich habe inzwischen auch Klavierunterricht an der Schule, nach der sogenannten „Suzuki-Methode“, auf die die Schule in mehreren Bereichen sehr Wert legt. Diese Methode beruht auf dem Fakt, dass jedes Kind seine Muttersprache perfekt lernen kann, sodass nach diesem Gedanken jedes Kind eben auch in der Lage ist, ein Musikinstrument perfekt zu lernen. Daher lernt man mehr durch Gehör als mit Noten und bisher muss ich sagen, dass ich die Methode sehr interessant finde und auch schon ein paar Lieder zweihändig auf dem Klavier spielen kann. In nächster Zeit werde ich mal einen Blogeintrag einfach nur über das INEPE an sich verfassen, da es in mehr als einem Aspekt eine sehr faszinierende Schule ist.
  14. So langsam bewegt sich das Schuljahr sogar schon fast wieder aufs Ende zu – Ende Juni ist das Schuljahr auch schon wieder vorbei und wir haben inzwischen auch noch ein paar Reisepläne gemacht, da wir bisher ja noch nicht so viel im Vergleich zu manchen anderen Freiwilligen unterwegs waren, sondern durchaus auch mal das ein oder andere Wochenende mit unserer Gastfamilie verbracht haben. Daher haben wir genau heute Flüge gebucht: Im Juli geht es für uns für eine Woche auf die Galapagosinseln. Auch wenn mein Gewissen in manchen Aspekten daher nachts noch nicht ganz ruhen kann, da es eben doch ein Paradies der Natur ist, in das man vielleicht als zerstörerischer Mensch nicht reinsollte, so ist es eben ein Nationalpark, der gerade wegen Touristen in manchen Aspekten so geschützt wird und ich freue mich auch schon tierisch auf unseren Urlaub darauf, allein auch schon wegen dem Biologieunterricht in der Oberstufe und Darwin.Außerdem wollen wir auf jeden Fall am Ende noch ein paar Tage die Küste von oben nach unten runterreisen, in der Hoffnung Wale zu sehen und vielleicht zu surfen (und lacht bitte nicht, vielleicht sogar braun zu werden, was aber doch eher unrealistischer ist, wer mich kennt weiß das :D) Jedenfalls freue ich mich jetzt noch auf die nächsten 2 ½ Monate mit den Schülern und danach gibt es trotzdem sicherlich immer noch genug im INEPE zu tun, sodass Bianca und mir auf jeden Fall nicht langweilig werden wird, schließlich ist das INEPE wie unsere Gastfamilie das auch immer so schön betont: „nie geschlossen“.
  15. Achso, das hätte ich fast vergessen, wir hatten letztens auch mal wieder ein Erdbeben. Das klingt doof wenn man das so erzählt, aber hier gibt es immer mal wieder leichtere Erdbeben, bei denen man dann manchmal nachts aufwacht oder einfach im Bett liegt und merkt wie die Erde anfängt zu wackeln. Die ersten paar Male war das für Bianca und mich eher gruselig, aber da es meistens nur recht kurz und auch nicht sonderlich stark war, sind wir meistens dann einfach wieder eingeschlafen. Letztens gab es jedoch ein deutlich stärkeres, bei dem man wirklich gemerkt hat wie sich Sachen bewegt haben, Fenster geklappert haben und der Bauch unwohl wurde. Ich stand zu dem Zeitraum im Badezimmer und musste mich seitlich an der Wand festhalten, weil es so ein unangenehmes Gefühl war. Zum Glück gab es keine weiteren Nachbeben und es ist zumindest bei uns hier in Quito kein Schaden entstanden.
  16. Wie oben schon erwähnt kommt mein Bruder ab Montag für 14 Tage zu Besuch, da bin ich auch mal sehr gespannt drauf und Bianca hat ja auch morgen Geburtstag, so dass es sicherlich auch in nächster Zeit nicht langweilig wird. Ich freue mich jedenfalls auf die nächste Zeit.

 

Daher wars das soweit mal, mehr fällt mir nicht ein und ich melde mich bald mal mit einem Blogeintrag über das INEPE an sich. Tausend liebe Grüße aus dem zurzeit etwas regnerischen Quito!

 


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